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TOP 5 Fehler Offshore Firma gründen




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Top 5 Fehler Firmengründung Offshore

In diesem Video zeige Ich euch die Top 5 Fehler bei Offshore Firmengründungen und Ich erkläre euch, was in 2020 bei Offshore Firmengründungen noch legal ist und von welchem Land Ihr besonders profitieren könnt!

Fehler Nr. 1: Eine reine Briefkastenfirma gründen

Eine reine Briefkastenfirma zu gründen ist von vorn herein der falsche Ansatz. Das hat mehrere Gründe:

Das erste Problem ist das Briefkastenfirmen vom Finanzamt in der Regel nicht anerkannt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass Briefkastenfirmen vom Gründungsland einfach geschlossen werden können.

Briefkastenfirmen werden von den meisten Ländern einfach nicht gern gesehen, da sie keinen positiven Beitrag an der Wirtschaft des Landes leisten.

Auch ein virtuelles Office kann eine Gefahr darstellen. Anbieter von virtuellen Offices registrieren oftmals mehrere hundert Firmen unter ein und der selben Adresse. Dies fällt natürlich auf und hier gilt das gleiche wie bei Briefkastenfirmen - solche Methoden werden von keinem Land langfristig akzeptiert.

Nun wie macht man es richtig?

Es gilt der Leitsatz Substanz aufbauen! Das bedeutet anstelle eines virtuellen Office, sollte man eine echte Geschäftsadresse im Gründungsland vorweisen können. Am Besten ein eigenes Büro inkl. Infrastruktur wie Internetanschluss und einer eigenen Telefonnummer. Ideal ist es, wenn man im Gründungsland einen oder mehrere Angestellte beschäftigt. Hierdurch ergeben sich häufig weitere Steuervorteile.

Fehler Nr. 2: Exotische Länder außerhalb der EU

Viele verbinden mit dem Begriff Offshore Firma eine Gründung in weit entfernten, exotischen Ländern oder gar Inselstaaten. Das ist allerdings eine folgenschwere und falsche Herangehensweise.

Offshore Anbieter

Dass das heimische Finanzamt eine Firma in einem weit entfernen, exotischen Land anerkennt ist sehr unwahrscheinlich.

Wie Ihr wahrscheinlich langsam merkt, gehört zu einer erfolgreichen Firmengründung im Ausland Substanz vorweisen zu können und auch Präsenz zu zeigen. Das bedeutet z.B. Geschäftsführer-Meetings im Gründungsland mehrmals im Jahr sind für eine Anerkennung notwendig.

Ist das Gründungsland nun weit entfernt entstehen so sehr hohe Reisekosten, aber auch weiterer Aufwand wie z.B. die Beantragung von Visa.

Die Notwendigkeit von Substanz wurde erst kürzlich im Januar 2019 durch ein neues Gesetz aus dem Vereinigten Königreich bekräftigt, welches für die meisten typischen Offshore Destinationen gilt.

Hinzu kommt noch außerhalb der EU ist in vielen exotischen Ländern die rechtliche Lage sehr unsicher. Das kann dazu führen das Bankkonten auf unbekannte Zeit eingefroren werden oder sogar Enteignungen sind in machen Ländern möglich.

Nicht außer Acht gelassen werden sollte auch, dass die Behörden im Gründungsland effizient arbeiten sollten. Das bedeutet monatelang auf die Bewilligung von Antragen zu warten, ist alles andere als förderlich für das eigene Unternehmen.

Fehler Nr. 3: Bankkonto aus der Ferne eröffnen

Manche Offshore Gründungsagenturen versprechen eine Firmengründung aus der Ferne in fast jeden erdenklichen Land. Das bedeutet, es wird angepriesen man kann ganz bequem von zu Hause aus eine Firma im Ausland gründen lassen und man erhält nach nur wenigen Tagen eine schlüsselfertige Firma.

Eine essentielle Sache wird hier allerdings vergessen - das ist die Eröffnung des Firmen Bankkontos. Ein Bankkonto bei einer vertrauenswürdigen Bank aus der Ferne zu eröffnen, ohne jemals persönlich die Bank betreten zu haben, ist egal in welchem Land so gut wie ausgeschlossen.

Fehler Nr. 4: Automatischer Informationsaustausch

Seit Ende 2017 gibt es das Gesetz zum automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten in Steuersachen. Zusammengefasst bedeutet das, dass das heimische Finanzamt automatisiert Auskunft über Vermögen, also auch Firmenkonten, im Ausland erhält. Und das gilt nicht nur für die EU! Weltweit machen hier über 200 Länder mit. Dazu gehören auch viele Länder, welche bevorzugt für Offshore Firmengründungen genutzt werden, wie z.B. Monaco, Hongkong, Schweiz, Zypern, Panama, Seychellen, Rumänien und viele mehr.

automatischer informationsaustausch

Von vielen anonymen Internet-Offshore Agenturen wird dies aber nicht beachtet und man wird oftmals nichtmal darauf hingewiesen.

Fehler Nr. 5: Zahlungsanbieter

Für eine erfolgreiche Firma ist es essentiell, dass Kunden auf einfachem Wege Zahlungen leisten können. Vor allem im Online Business, spielt dieser Punkt eine besonders große Rolle. Kann ein Kunde nicht mit gängigen Zahlungsmitteln zahlen, geht er ganz einfach zur Konkurrenz, welche seine Zahlungsmittel ohne weiteres akzeptieren.

Bei vielen Offshore Firmen sind die Zahlungswege genau das Problem! Es gibt kaum gängige Zahlungsanbieter, welche eine Kontoeröffnung für eine Firma mit Sitz in einer typischen Offshore Destination ermöglichen. Kreditkartenzahlungen empfangen, Dienste wie Sofortüberweisung oder PayPal fallen somit komplett weg und damit auch eine Vielzahl an potentiellen Kunden.

Agiert das Unternehmen international, hat also Kunden aus verschiedensten Ländern ist es auch um so wichtiger, dass die Banken vor Ort internationale Zahlungswege, auch bei größeren Summen unterstützen. Auch dies ist leider bei einigen Offshore-Destinationen nicht der Fall.

Lösung: Firma innerhalb der EU in Rumänien gründen!

Die Lösung für all diese Probleme und Hürden bei einer Offshore Firmengründung ist die Gründung einer Firma in Rumänien und somit innerhalb der EU!

Wenn Ihr euch jetzt fragt wieso wir häufig das Land Rumänien empfehlen, dann können wir euch versichern dies tun wir nicht ohne Grund. Meine Kollegen und Ich haben die wirtschaftlichen Bedingungen in einer Vielzahl von Ländern genau unter die Lupe genommen. Unterm Strich steht Rumänien schlichtweg als das vorteilhafteste Land für ausländische Firmengrundungen da.

Und wieso genau, dass seht Ihr jetzt!

1. Eine Firma in Rumänien kann vom heimischen Finanzamt voll anerkennt werden! Dazu muss die Firma in Rumänien wie eingangs erwähnt einfach mit Substanz aufgebaut werden. Das bedeutet ein eigenes Büro inkl, Infrastruktur wie Internet & Telefonanschluss und optimaler Weise noch mit einem oder mehreren Angestellten vor Ort. Dies klingt im ersten Moment vielleicht recht aufwändig und kostspielig, auf Grund des günstigen Lohnniveaus und vieler anderer Faktoren in Rumänien ist dies aber ohne größeren Aufwand möglich.

2. In Rumänien kann ein Bankkonto ganz einfach persönlich vor Ort eröffnet werden. Es empfiehlt sich für eine Firmengründung in Rumänien eine Reise von 5 Tagen einzuplanen. In dieser Zeit kann dann unter anderem problemfrei ein Firmenkonto bei einer rumänischen Bank eröffnet werden und dies sogar ohne Postanschrift.

3. Bei einer Firma mit Sitz in Rumänien halt man keinerlei Probleme Konten bei gängigen Zahlungsanbietern zu eröffnen. Dienste wie Zahlung via Kreditkarte oder PayPal sind auch in Rumänien ohne Probleme möglich.

4. Einer der größten Vorteile einer Firmengründung in Rumänien, ist das hier mit Abstand die günstigen steuerlichen Verhältnisse innerhalb der EU herrschen! Beispielsweise muss man hier gar keine Gewerbesteuer zahlen. Des weiteren fallen nur 3% Steuern auf den Umsatz an, bis eine Million Euro Umsatz pro Jahr. Hat man vor Ort einen oder mehrere Angestellte, so sinkt die Steuerlast auf gerade einmal 1% Steuern auf den Umsatz! 1% Steuern! Und das ganz legal und ohne irgendwelche Steuertricks anwenden zu müssen.

Wenn du mehr zum Thema Steuern in Rumänien erfahren möchtest, dann schau dir gern eines unserer Videos zu diesem Thema an.

Ich hoffe euch hat dieses Video Gefallen – sollte für euch eine Firmengründung, das Thema Steuern oder Immobilien in Rumänien von Interesse sein...freuen wir uns über eure Kontaktaufnahme.



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Kommentare

  • Lutz Feller

    Veröffentlicht am 27 Januar, 2020 Antworten

    Tolle Hinweise... und nach den Panama Papers endlich etwas Licht im Dunklem, was dieser Artikel hier nochmals bestätigt. Sehr transparent und ohne Offshore Fallen (Details verschweigen, Gründen und im Stich lassen). Weiss nicht wie es hier ist, aber macht jetzt einen sauberen Eindruck. Was hier fehlt ist die Hinzurechnungs- und Wegzugsbesteuerung. Kommt die Hinzurechnungsbesteuerung zum tragen würde man doppelt Steuern zahlen. (Deutschland und Rumänien)

    • Daniel Maier

      Veröffentlicht am 28 Januar, 2020 / Antworten

      Hallo Lutz, vielen Dank für dein Kommentar und Feedback! Vollkommen richtig: Hinzurechnungsbesteuerung ist zu beachten! Um diese zu vermeiden ist mitunter auch wieder das Stichwort bzw. der Oberpunkt Substanz anzuwenden. "Das FG Niedersachsen hat mit Urteil vom 13.5.2009 entschieden, dass auch bei Auslagerung der Geschäftsaktivitäten auf eine Tochtergesellschaft in einem Niedrigsteuerland, die weder über eigenes Personal noch über eigene Geschäftsräume verfügt, gleichwohl ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb i.S.d. § 8 Abs. 1 Nr. 3 AStG vorliegen kann." Kurzum: Dies stellt im Sinne des Aussensteuergesetz §§ 7–14 AStG ein passives Einkommen dar. (Ohne jetzt in Steurfachwissen-Deutsch dies in mehreren Seiten erläutern zu wollen - kann man grob sagen, dass passives Einkommen in Form von Handel, Erbringen von Dienstleistungen, etc. die Hinzurechnungsbesteuerung auf den Plan wirft. Das § 8 AStG regelt abschließend alle aktiven (unschädlichen) Einkünfte in Katalogform aufgelistet. Sie sollten sich dort wiederfinden, sowie echte Substanz in der ausländischen Gesellschaft ist auch hier wichtiger denn je. Beispiel: Eine Firmenniederlassung in Rumänien, die ausschliesslich dazu gegründet wurde um "Lizenz- oder Beratungskosten" zu verrechnen, um die inländische Steuerlast zu senken entspricht im Sinne des AStG als passives Einkommen (schädlich) und führt dazu, dass die Hinzurechnungsbesteuerung voll in Kraft tritt.
      Jegliche operativ tätige Firmenniederlassung in Rumänien stellt aktives Einkommen (unschädlich) im Sinne AStG in Deutschland dar. Es fählt keine Hinzurechnungsbesteuerung oder gar Doppelsbesteuerung an. Eine Niedrig-Versteuerung (nur in Rumänien) kommt zum Tragen!

  • Karsten

    Veröffentlicht am 12 Februar, 2020 / Antworten

    Für Firmen die grosse Gewinne machen ist eine Firma in Rumänien meiner Meinung nach der Königsweg. Müsste man mal den ganzen Youtubern, Influencern und Coaches näher bringen, die digitale Produkte, etc. verkaufen. 100% Margen Firmen - aber auch für Dropshipper, FBA und eCommerce passt es. Für High Invest Startups, die erst im 5. ten oder gar 7.ten Jahr Gewinne prognostizieren der falsche Ansatz.
    Finde es gut, das es solche Möglichkeiten gibt. Deutschland ist für mich schon länger eine Einbahnstrasse, in der ich vom Staat finanziell nur leer geschröpft werde. No front!

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